Wohnen am Spechtort · Hamburg

Germany
2012
closed urban planning competition: 3rd prize
urban design (5.9 ha)

supported by Christina Kautz Landschaftsarchitektur (landscape planning)

Links: hamburg.de/wandsbek | Verfahrensmanagement D&K drost consult | competitionline.com

Clients:
HADA Grundstücks-GbR, Hamburg (U. Tröger)

Tags:
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A new residential neighbourhood with 125 housing units is planned on the 5.9 hectare plot ‚Am Spechtort‘ in the district of Lemsahl-Mellingstedt, Hamburg. The urban design by Christoph Kohl Architekten proposes clearly defined building allotments, which are oriented towards the bordering landscape to the east, and enclose a central green neighbourhood square free of cars. The allotments are offset to form a road system without hierarchy. Behind the apartment buildings along the Lemsahler Landstraße a mix of row houses, semi-detached houses and single family houses offer a diverse living atmosphere. A varied demographic composition of the future neighbourhood is supported by different sizes and designs in housing layouts. The staggered arrangement of the buildings permits different views, creates flowing transitions and incorporates the rural environment. The area east of the neighbourhood is kept free of buildings and allows for a generous ´landscape room´, a local recreational landscape with water, reed and meadows.

Deutsche Beschreibung:

Auf einem 5,9 ha großen Areal am Spechtort im Hamburger Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt ist ein neues Wohnquartier mit 125 Wohneinheiten geplant. Der städtebauliche Entwurf von Christoph Kohl Architekten sieht klar umrissene Baukarrees vor, die sich zum östlich angrenzenden Landschaftsraum hin orientieren und einen zentral gelegenen, verkehrsfreien grünen Quartiersplatz schaffen. Ein Versetzen der Baukarrees sorgt für ein unhierarchisches Erschließungssystem. Hinter den Geschosswohnungsbauten entlang der Lemsahler Landstraße bieten Reihenhäuser, Doppelhäuser sowie freistehende Einfamilienhäuser in durchmischter Anordnung eine abwechslungsreiche Atmosphäre. Unterschiedliche Wohnungsgrößen und Grundrisstypologien fördern die Vielfalt der zukünftigen Bewohnerstruktur. Die versetzte Anordnung der Baukörper ermöglicht unterschiedlichste Durchblicke, schafft fließende Übergänge und bezieht die landschaftliche Umgebung mit ein. Der von Bebauung freigehaltene Bereich im Osten des Plangebietes bildet eine großzügige „Landschaftskammer“, ein landschaftlich gestaltetes Naherholungsgebiet mit Wasser-, Schilf- und Wiesenflächen.